Mitgliederversammlung
Am 15. Juni 2011 in Hagenow
„Mit Zuversicht in den Aufschwung!“
Raiffeisenbank eG vergibt 2010 so viele Kredite an den Mittelstand wie seit Jahren nicht / Kritik an Bankenabgabe, Basel III und der geplanten europäischen Sicherungseinrichtung
Hagenow, 15. Juni 2011. „Wir gehen voller Zuversicht in den Aufschwung.“ Drei Jahre nach der schweren Finanz- und Wirtschaftskrise zeigte sich Klaus Hinsch, Vorstand der Raiffeisenbank eG, bei der diesjährigen Mitgliederversammlung in Hagenow zuversichtlich. Denn die Vorzeichen sind gut: So konnte die Genossenschaftsbank im Jahr 2010 ihre Bilanzsumme um 13 Prozent auf 389 Mio. Euro steigern. Das Kreditvolumen der Bank stieg ebenfalls um 13 Prozent auf inzwischen 268 Mio. Euro. Vor allem war das Kreditgeschäft mit den örtlichen Landwirten herausragend. Hier kam es vermehrt zum Engagement im Bereich der Erneuerbaren Energien. Insgesamt konnten zwischenzeitlich rund 40 Mio. Euro in diesem Bereich finanziert werden.
Neue Bankabgabe belastet die Bank mit jährlich 23 TEUR
Die Freude des Vorstandes über die Entwicklung der Bank wird derzeit allein getrübt durch das Bestreben in Berlin und Brüssel, den Bankensektor weiter in die Schranken zu weisen. „Die Bankenabgabe, eine europäische Sicherungseinrichtung und Basel III sind nicht dazu geeignet, den mittelständischen Firmenkunden mehr Luft zu verschaffen“, so Bankdirektor Hinsch. Mit Blick auf die im Restrukturierungsgesetz geregelte Bankenabgabe für alle Kreditinstitute stellte er klar: „So wie die Pläne gestrickt sind, dürfen wir als Genossenschaftsbank zwar einzahlen, aber nicht auf den von der Bankenabgabe gespeisten Restrukturierungsfonds zugreifen.“ Für die Raiffeisenbank eG bedeutet die Bankenabgabe eine Belastung von jährlich 23 TEUR Euro. „Das ist höchst ärgerlich!
Protest gegen EU-Sicherungsfonds
Vorstandsmitglied Klaus Hinsch blickte mit Sorge zur Europäischen Union nach Brüssel. Denn diese will die Gesetzliche Absicherung von Bankeinlagen auf 100.000 Euro begrenzen, während Einlagensicherung der Kreditgenossenschaft unbegrenzt ist. „Das ist klar zum Nachteil unserer insgesamt 24.000 Kunden“, so Hinsch. Die Kundeneinlagen waren im Jahr 2010 um rund 13 Prozent auf nunmehr 279 Mio. Euro angewachsen. „Ein Trend, der bereits im Jahr 2009 begann und bis heute anhält. Wir sind für unsere Kunden weiterhin ein sicherer Hafen für ihre Ersparnisse. Nicht zuletzt aufgrund des guten alten Sparbuchs, dessen Verzinsung bei uns nach wie vor weit über dem Marktdurchschnitt liegt.“, so Bankdirektor Guido Bloch, der die Mitglieder ermuntert, sich gegen die Pläne der EU zur Wehr zu setzen. „Wer, wie wir, mehr leisten kann als nur Schutz von 100.000 Euro pro Kunde, sollte sein bewährtes System der Einlagensicherung weiterführen können.“
Zahl der Mitglieder konstant
Die Raiffeisenbank eG gehört mit inzwischen 6113 Teilhabern zu den größten Mitgliedervereinigungen der Region. „Es lohnt sich, Mitglied bei Ihrer Raiffeisenbank eG Büchen-Crivitz-Hagenow-Plate zu werden. Die konstante Mitgliederzahl der letzten Jahre zeigt, dass wir hier auf einem guten Weg sind“, freut sich Bankdirektor Guido Bloch. 6 Prozent Dividende + 1 Prozent Bonus für die Mitglieder Nach der Zustimmung zum Jahresbericht und der Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat stimmten die Mitglieder einer Dividende von 6 Prozent und einem Bonus von 1 Prozent, also insgesamt 7 Prozent für das Jahr 2010 zu. Damit zahlt die Raiffeisenbank eG eine Summe in Höhe von 249 TEUR an ihre Mitglieder aus. 918 TEUR gehen in die Rücklagen des Genossenschaftsinstituts.
Raiffeisenbank eG vergibt 2010 so viele Kredite an den Mittelstand wie seit Jahren nicht / Kritik an Bankenabgabe, Basel III und der geplanten europäischen Sicherungseinrichtung
Hagenow, 15. Juni 2011. „Wir gehen voller Zuversicht in den Aufschwung.“ Drei Jahre nach der schweren Finanz- und Wirtschaftskrise zeigte sich Klaus Hinsch, Vorstand der Raiffeisenbank eG, bei der diesjährigen Mitgliederversammlung in Hagenow zuversichtlich. Denn die Vorzeichen sind gut: So konnte die Genossenschaftsbank im Jahr 2010 ihre Bilanzsumme um 13 Prozent auf 389 Mio. Euro steigern. Das Kreditvolumen der Bank stieg ebenfalls um 13 Prozent auf inzwischen 268 Mio. Euro. Vor allem war das Kreditgeschäft mit den örtlichen Landwirten herausragend. Hier kam es vermehrt zum Engagement im Bereich der Erneuerbaren Energien. Insgesamt konnten zwischenzeitlich rund 40 Mio. Euro in diesem Bereich finanziert werden.
Neue Bankabgabe belastet die Bank mit jährlich 23 TEUR
Die Freude des Vorstandes über die Entwicklung der Bank wird derzeit allein getrübt durch das Bestreben in Berlin und Brüssel, den Bankensektor weiter in die Schranken zu weisen. „Die Bankenabgabe, eine europäische Sicherungseinrichtung und Basel III sind nicht dazu geeignet, den mittelständischen Firmenkunden mehr Luft zu verschaffen“, so Bankdirektor Hinsch. Mit Blick auf die im Restrukturierungsgesetz geregelte Bankenabgabe für alle Kreditinstitute stellte er klar: „So wie die Pläne gestrickt sind, dürfen wir als Genossenschaftsbank zwar einzahlen, aber nicht auf den von der Bankenabgabe gespeisten Restrukturierungsfonds zugreifen.“ Für die Raiffeisenbank eG bedeutet die Bankenabgabe eine Belastung von jährlich 23 TEUR Euro. „Das ist höchst ärgerlich!
Protest gegen EU-Sicherungsfonds
Vorstandsmitglied Klaus Hinsch blickte mit Sorge zur Europäischen Union nach Brüssel. Denn diese will die Gesetzliche Absicherung von Bankeinlagen auf 100.000 Euro begrenzen, während Einlagensicherung der Kreditgenossenschaft unbegrenzt ist. „Das ist klar zum Nachteil unserer insgesamt 24.000 Kunden“, so Hinsch. Die Kundeneinlagen waren im Jahr 2010 um rund 13 Prozent auf nunmehr 279 Mio. Euro angewachsen. „Ein Trend, der bereits im Jahr 2009 begann und bis heute anhält. Wir sind für unsere Kunden weiterhin ein sicherer Hafen für ihre Ersparnisse. Nicht zuletzt aufgrund des guten alten Sparbuchs, dessen Verzinsung bei uns nach wie vor weit über dem Marktdurchschnitt liegt.“, so Bankdirektor Guido Bloch, der die Mitglieder ermuntert, sich gegen die Pläne der EU zur Wehr zu setzen. „Wer, wie wir, mehr leisten kann als nur Schutz von 100.000 Euro pro Kunde, sollte sein bewährtes System der Einlagensicherung weiterführen können.“
Zahl der Mitglieder konstant
Die Raiffeisenbank eG gehört mit inzwischen 6113 Teilhabern zu den größten Mitgliedervereinigungen der Region. „Es lohnt sich, Mitglied bei Ihrer Raiffeisenbank eG Büchen-Crivitz-Hagenow-Plate zu werden. Die konstante Mitgliederzahl der letzten Jahre zeigt, dass wir hier auf einem guten Weg sind“, freut sich Bankdirektor Guido Bloch. 6 Prozent Dividende + 1 Prozent Bonus für die Mitglieder Nach der Zustimmung zum Jahresbericht und der Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat stimmten die Mitglieder einer Dividende von 6 Prozent und einem Bonus von 1 Prozent, also insgesamt 7 Prozent für das Jahr 2010 zu. Damit zahlt die Raiffeisenbank eG eine Summe in Höhe von 249 TEUR an ihre Mitglieder aus. 918 TEUR gehen in die Rücklagen des Genossenschaftsinstituts.





